Heute Gärtnerin, morgen Polizistin
Die Schweizer Polizeikorps sind vom Fachkräftemangel nicht ausgeschlossen. So hat auch das drittgrösste Polizeikorps der Schweiz – die Stadtpolizei Zürich – in diesen Tagen eine Kampagne für die Gewinnung neuer Polizistinnen und Polizisten lanciert. Dabei spricht die Stadtpolizei Zürich Personen aus unterschiedlichen Berufszweigen an und animiert sie zum Quereinstieg.
Ein eigenständiges Konzept mit überspitzten, aber echten Bildern. Denn die aufwendigen Shootings mit dem bekannten Fotografen Hanspeter Schneider wurden laut Mitteilung nicht etwa mit Models, sondern mit echten Polizistinnen und Polizisten realisiert und fanden überall in der Stadt Zürich statt. Die Sujets zeigen eine Gärtnerin, einen Buchhalter, einen Koch und eine Velokurierin im Einsatz bei der Polizei. Zwar noch in der alten Arbeitskleidung, aber bereits mit ihren künftigen Kollegen.
Das Spiel mit «heute» und «morgen» in der Headline lässt sich für Erweiterungen des Konzepts adaptieren. Beispielsweise wenn die Mitarbeitenden der Stadtpolizei Zürich selbst dazu motiviert werden, neue Mitarbeitende anzuwerben: «Heute Bruder. Morgen auch Polizist.»










Auf diese Weise lässt sich das Konzept vielfältig anwenden und wird sowohl für die Rekrutierung von Polizeiaspirantinnen als auch für die Bereiche PAD (Polizeilicher Assistenzdienst), KRV (Kontrolle ruhender Verkehr) und den Assistenzdienst Konsulatsschutz eingesetzt.
Hauptzielgruppe der Kampagne sind Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 39 Jahren, mit Schweizer Staatsangehörigkeit und einer abgeschlossenen Berufslehre. Ausgespielt wird die Kampagne hauptsächlich digital wie auch analog. Bewerbungen können unter stadtpolizei.ch/jobs eingereicht werden.